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UNIGIS-Modul 8: Räumliche Analysemethoden

Das vorletzte UNIGIS-Pflichtmodul war dem Thema räumliche Analysemethoden gewidmet. Rückblickend hat dieses Modul eigentlich alle wichtigen Aspekte angesprochen, die ich mir im Voraus erwartet hatte: Vektor-Overlay (CLIP, INTERSECT, UNION etc.), Raster-Overlay (Raster Calculator, Map Algebra etc.) und auch Netzwerke (Strassen-Netzwerke mit dem ESRI Network Analyst). Einiges davon kannte ich bereits, aber es ist auch einiges Neues dazugekommen. Wichtig ist hier sicher nicht, jede dieser Methoden genauestens zu kennen, sondern sie im Hinterkopf zu haben, wenn ein konkretes Problem ansteht. So dass ich ohne grossen Aufwand aus der grossen Zahl an verfügbaren Operationen die richtigen herauspicken kann. Der Schwierigkeitsgrad bewegte sich meiner Meinung nach im mittleren bis unteren Bereich. Die einzelnen Lektionstexte waren gut aufgebaut und formuliert, so dass die Durcharbeitung keine grösseren Probleme bereitete. Die Lösung der Aufgaben war in mehr als vernünftiger Zeit machbar.
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Google Earth im Schweizer Fernsehen

Die Sendung Kulturplatz des Schweizer Fernsehen hatte letzten Mittwoch einen Beitrag über Google Earth im Programm. Ich fand den Beitrag ziemlich interessant und war sehr erleichtert, dass er weit mehr war als eine Demo der beeindruckenden Fähigkeiten von Google Earth ("Schau mal! Hier kann man mein Haus sehen!"). Vielmehr wurden einige der Gefahren und kritischen Punkte von Google Earth angesprochen. So z.B. der Missbrauch von Google Earth durch Terroristen, die Diskussionen um das Löschen der Post-Katrina-Bilder oder die Datenkrake Google. Aber auch positive Seiten wie der kürzlich aufgeschaltete Darfur-Layer wurden erwähnt. Daneben äusserte sich der renommierte Sozialgeographe Benno Werlen zu den Veränderungen, die Google Earth auf unser Weltbild hat.

Mir scheint die Aussage, die am Schluss des Beitrages gemacht wurde, sehr wichtig zu sein. Da in Google Earth nicht erkennbar ist, wie aktuell die Daten sind, wie sie erfasst wurden etc (kurz gesagt: es fehlen Metadaten), muss der Anwender/Betrachter den Googleschen Globus bzw. die dort sichtbaren Inhalte immer mit einer kritischen Distanz zur Kenntnis nehmen und seine Inhalte nicht a priori für bare Münze nehmen. Dies gilt nicht nur für Google Earth sondern auch für die anderen neuartigen Globen (MS Live Local, Yahoo Maps) oder auch für andere Internetangebote wie die Wikipedia.

Sehr hörenswert ist auch das ausführlichere Interview mit Benno Werlen, in dem er seine Thesen etwas ausführlicher formulieren kann.

Der Beitrag sowie das Interview mit Benno Werlen kann auf der Homepage von Kulturplatz angeschaut werden.
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Gemeindegrenzen der Schweiz - Teil 2

In einem früheren Post hatte ich beklagt, dass in der Schweiz kein einfacher und kostenloser Datensatz der Gemeindegrenzen existiert. Das Bundesamt für Statistik hat dies nun geändert und bietet auf seiner Webseite ein Set an kostenlosen Basisdatensätzen an. Darin beeinhaltet sind Gemeinde-, Bezirks-, Kantons- und Landesgrenzen sowie die grössten Seen. Alles in allem ein tolles Angebot und ein Schritt in die richtige Richtung. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass diese Daten nicht für kommerzielle Zwecke benutzt werden dürfen.
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