[ UNIGIS ] by Peter Schär @ 03.10.2006 19:38 CEST
Heute morgen habe ich in meinem Blog-Reader eine erfreuliche
Nachricht entdeckt: die
Hochschule für Technik in Rapperswil (HSR) arbeitet in Zukunft eng mit
UNIGIS Salzburg zusammen und wird daher zum UNIGIS-Studienzentrum Schweiz. Das ist für mich natürlich äusserst interessant und wird es mir u.a. in Zukunft erlauben, HSR-Seminare als optionale Module anerkennen zu lassen. Da ich noch den einen oder anderen ECTS-Punkt im Wahlpflichtbereich zu absolvieren habe, birgt dies natürlich einiges Potenzial. Ich werde mir jedenfalls das HSR-Angebot genau anschauen. Ausserdem wird am 2. Dezember an der HSR der
UNIGIS-Tag Schweiz stattfinden. Neben interessanten Vorträgen sicherlich auch eine ideale Gelegenheit, die UNIGIS-Kollegen wieder einmal zu treffen. Das Datum habe ich mir auf jeden Fall in meiner Agenda rot angestrichen.
[ Allgemein ] [ GIS ] by Peter Schär @ 03.10.2006 19:38 CEST
Die
Ptolemaios-Forschungsstelle der
Universität Bern hat eine vollständig überarbeitete und nun zweisprachige Edition von Ptolemaios' "Handbuch der Geographie" herausgegeben. Ich habe das Buch zwar noch nicht gesehen, aber die
Beschreibung auf der Homepage der Forschungsstelle sowie der Artikel im Bund von letzter Woche haben mich als Kartographie-Fan doch sehr "gluschtig" gemacht. Da zur Zeit zum selben Thema auch noch eine
Ausstellung an der
Stadt- und Universitätsbibliothek Bern (STUB) läuft (allerdings nur noch bis 14. Oktober) werde ich mir diese mal zu Gemüte führen und mir dort - falls das möglich ist - das Buch genauer anschauen. Zudem ist ja bald Weihnachten...
[ UNIGIS ] by Peter Schär @ 03.10.2006 19:37 CEST
Es ist geschafft! Ich habe soeben mein erstes optionales UNIGIS-Modul abgeschlossen und die Aufgabenlösungen hochgeladen. Das war das bisher happigste UNIGIS-Modul, aber dafür auch das nutzbringendste. Eher ungeschickt war es von mir, zuerst die Lektionstexte (d.h. die Theorie) hintereinander zu lesen, mich anschliessend dem regulären Modul Projektmanagement zu widmen und dann drei UNIGIS-freie Ferienwochen einzuschalten. Schlussendlich lag so zwischen dem Lesen der Texte und dem Beginn der Aufgaben mehr als ein Monat, zuviel Wissen ist mir da bereits wieder abhanden gekommen. Zumal mein Fernerkundungswissen aus den Uni-Tagen relativ dünn war und vieles, das nun in dem Modul angesprochen wurde, ziemlich neu war. Ausserdem hat mir die nächste Woche ablaufende Erdas Imagine-Lizenz zusätzlich noch etwas Zeitdruck aufgesetzt. Aber der Aufwand hat sich gelohnt.
Im Rückblick fällt mir auf, dass die Lektionstexte sehr umfangreich und gut konzipiert waren, so dass ich mir alles Wissen aus diesen Texten holen konnte und nicht auf verschiedene andere Ressourcen zurückgreifen musste. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass mit diesen Lektionstexten das Wichtigste aus dem Thema Fernerkundung abgedeckt wurde, so dass ich nun ein akzeptables Grundwissen in diesem Bereich sowie ein kleines Mass an praktischer Erfahrung vorweisen kann. Die Praxis war natürlich in den Aufgaben das Thema. Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich aber dafür um einiges aufwendiger als ich zuerst gedacht hatte. Vor allem auch weil ich mich an eine für mich ungewohnte Software (Erdas Imagine) gewöhnen musste, deren Bedienungskonzept mir ganz und gar nicht passte. Die Krönung des ganzen waren die beiden Bildklassifikations-Aufgaben, die mir deutlich aufgezeigt haben, dass ein Satellitenbild - mag es auch noch so gut aufgelöst sein - nicht einfach auf Knopfdruck interpretiert werden kann. Sondern dass hierfür etliche iterative Bearbeitungsschritte - und damit auch Geduld - sowie viel Erfahrung notwendig sind. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Modul - fehlt nur noch die Benotung. Es war den Aufwand sicherlich wert.