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UNIGIS-Modul 4: Projektmanagement

Schon vor einiger Zeit habe ich das vierte UNIGIS-Modul abgeschlossen und die Aufgabe abgegeben. Dieses Modul stand ganz im Zeichen des Projektmanagements. Natürlich geht auch in der GIS-Branche zu Recht nichts ohne Projektmanagement und daher ist es auch sinnvoll, ein ganzes Modul diesem Thema zu widmen. In den Lektionen wurden die grundlegenden Elemente und Methoden des Projektmanagements eingeführt und vorgestellt. Die Lektionsinhalte waren für meinen Geschmack oft etwas knapp gehalten. Ich hätte mir das etwas mehr Vertiefung gewünscht. Ab und zu gab es noch zusätzliche Texte aber eben nicht immer. Nichtsdestotrotz wurde das Wichtigste angesprochen. Die letzten Lektionen drehten sich dann noch um GIS-Aspekte im Projektmanagement. Dies fand ich aber nicht besonders wichtig, da Projektmanagement in allen Branchen wahrscheinlich ähnlich sein wird und eine spezielle Betrachtung nicht in dieser Tiefe notwendig ist.

Ziemlich anders als in den vorhergehenden Modulen war der Aufgabenteil gestaltet. Bisher bestand dieser Teil aus mehreren voneinander unabhängigen Aufgaben. Hier musste nun aber nur gerade eine einzige Aufgabe gelöst werden. Allerdings eine ziemlich knackige: auf der Basis eines ziemlich vage formulierten Projektauftrages (was wahrscheinlich beabsichtigt und damit realitätsnah war) musste ich ein komplettes Projekthandbuch (all inclusive) entwickeln. Thema war der GIS-Einsatz an den Olympischen Winterspielen 2014, für die sich Salzburg im Moment bewirbt. Keine triviale Angelegenheit, aber nach einigen Mindmaps und viel Nachdenken ist es mir - hoffentlich - gelungen, ein akzeptables Projekthandbuch auf die Beine zu stellen. Im Rückblick fand ich es sehr sinnvoll, nur eine dafür aber umfassende Aufgabe lösen zu müssen. Das kann ich mir gut auch in anderen Modulen vorstellen. Auch sehr gut fand ich den Realitätsbezug der Aufgabe. Es ist sehr gut möglich, dass sich irgendjemand in der Bewerbungsorganisation auch schon Gedanken zum Thema GIS und Olympische Spiele gemacht hat oder noch machen wird.
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ESRI-Heftli

Alle drei Monate einmal trudeln die drei ESRI-Kundenmagazine (ArcNews, ArcUser und ArcAktuell) im Postfach ein. Heute war es wieder soweit. In der Regel blättere ich die Magazine relativ schnell durch. Die meisten der darin enthaltenen Artikel interessieren mich nicht besonders, da häufig nur berichtet wird, welche Firma oder Verwaltung eine tolle GIS-Lösung mit ESRI-Produkten implementiert hat. Diese Berichte gehen für meinen Geschmack meistens zu wenig auf technische Details ein, als dass sie für mich besonders interessant wären. Aber es gibt durchaus auch immer wieder ein paar lohnenswerte Artikel, so auch dieses Mal:

  • Der erste erwähnenswerte Artikel handelt von ArcObjects-Cursorn (oder Cursors? Was ist der Plural von Cursor???). Ich habe zwar schon häufiger mit den verschiedenen Cursorn von ArcObjects gearbeitet, aber bis jetzt habe ich in der ArcDeveloper-Hilfe noch keinen Übersichtsartikel dazu angetroffen. Genau dies leistet "Understanding Cursors in ArcObjects". Auf wenigen Seiten wird alles Wissenwerte in Sachen Cursor zusammengefasst.
  • Der zweite Artikel befasst sich mit Netzwerken. Vor knapp einem Jahr habe ich einen Kurs zum Thema lineare Elemente und geometrische Netzwerke besucht. Nicht behandelt wurden dort - ganz bewusst - die Network Datasets (Network Analyst). Dies wird nun im Artikel "Moving On -- Migrating ArcView 3.x and ArcInfo networks to ArcGIS network datasets" bestens nachgeholt.
  • Auch die ESRI-Community wird mit einem Artikel ("Unfiltered") in die schöne, neue Welt von Blogs und Podcasts eingeführt. Die Kollegen von Very Spatial zeigen auf, was ein Blog bzw. ein Podcast ist und verweisen auf ein paar Beispiele aus der Geospatial-Community.
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Eigene Geoprocessing-Tools mit ArcObjects

Gestern hatte ich die Gelegenheit, anlässlich des Treffens der Fachgruppe ArcObjects des esriuserforum.ch eine Präsentation einiger Entwicklungen aus den letzten Wochen zu halten. Thema war die Programmierung von eigenen Geoprocessing-Tools mit ArcObjects. Da ich keine Geoprocessing-Tools für den Umgang mit geometrischen Netzwerken auffinden konnte, musste ich mir diese selber herstellen. Das ganze war wegen einer in diesem Bereich relativ spärlichen Dokumentation keine ganz einfache Sache. Die Präsentation fasst meine bis jetzt gemachten Erfahrungen sowie die gefundenen Ressourcen zusammen. Damit vielleicht noch jemand anderes davon profitieren kann, lege ich die Präsentation hier zum Download bereit:

Vortrag esriuserforum.ch (Fachgruppe ArcObjects) vom 19.09.2006
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