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Grosses Update bei Google Maps

Mit dem letzten Update scheint nun auch in Google Maps derselbe Datenstand wie in Google Earth verfügbar zu sein. Für die Schweiz heisst das, dass teilweise auch hochauflösende Satellitenbilder zu sehen sind (v.a. in den Städten Zürich, Basel, Genf und Bern, sowie auch Biel und Teile des Seelands!). Ebenfalls für grosse Teile der Schweiz sind nun auch die Strassendaten sehr detailliert. Ein erster optischer Test in meinem Wohnort Biel zeigt jedenfalls, dass so ziemlich alle Strassen und Wege auftauchen. Auch die Einbahn-Angaben (kl. blaue Pfeile) stimmen gut überein. Lediglich die Wegbeschreibungsfunktion funktioniert noch nicht.

Nun wird auch Google Maps langsam aber sicher für Schweizer Mashup-Fans interessant.
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WMS-Server in der Schweiz

Der WebMapping-Standard WMS des Open Geospatial Consortium (OGC) ist mittlerweile etabliert und weit verbreitet. Vor allem in Nordamerika existieren recht viele, öffentlich zugängliche WMS-Server. Auch in Europa gibt es mittlerweile ein respektables Angebot. Wie sieht es aber in der Schweiz aus?

Die kurze Antwort: sehr mager!

Zuerst muss gesagt werden, dass es nicht ganz einfach ist, WMS-Server zu finden. Es gibt eine Reihe von Organisationen, die eine durchsuchbare Liste von WMS-Servern anbieten: Refractions Research, Mapdex, Skylab. Auch die Geo-Suchmaschine Geometa.info der Hochschule Rapperswil ermöglicht die Suche nach WMS-Servern. Schlussendlich kann man die WMS-Server auch ganz einfach in Google suchen. Dazu muss man einfach nach den Strings 'request=getcapabilities' bzw. 'request=capabilities' suchen. Die Bilanz dieser Suchaktion ist wie gesagt mager. Zwar gibt es in der Schweiz mittlerweile eine ganze Reihe von Webmapping-Angeboten des Bundes (ecoGIS, swisstopo-Geodatenviewer), der Kantone (ZH, SG/AI/AR, NE uvm.) und von Hochschulen (Hochschule für Technik Rapperswil), doch nur ganz wenige dieser Angebote sind auch als WMS-Dienst verfügbar. Mir bekannt sind folgende URLs:

Bundesamt für Umwelt:
www.ecogis.admin.ch/de/wms

Kanton Genf:
etat.geneve.ch/wmsconnector/com.esri.wms.Esrimap?ServiceName=CGI_INTEGRAL
etat.geneve.ch/wmsconnector/com.esri.wms.Esrimap?ServiceName=SSIG_amenagement_wms
etat.geneve.ch/wmsconnector/com.esri.wms.Esrimap?ServiceName=SSIG_wms_geneve
Es sind hier eine ganze Reihe von Layern verfügbar: u.a. Gewässerschutzzonen, Gewässer, Orthophotos, Landeskarte 1:25'000 etc. Noch mehr Layer sind über den ArcIMS-Server zu erhalten: etat.geneve.ch

Kanton Luzern:
www.geo.lu.ch/wmsconnector/com.esri.wms.Esrimap?ServiceName=geschuWMS
www.geo.lu.ch/wmsconnector/com.esri.wms.Esrimap?ServiceName=gbplan1 (Dieser Server liefert zwar eine GetCapabilities-Antwort, die Anforderung der einzelnen Layer funktioniert aber nicht). Weitaus mehr Layer sind hier über den ArcIMS-Server zu erhalten: www.geo.lu.ch

Kanton Neuenburg:
sitn.ne.ch/ogc-sitn/wms? (Dieser Server liefert zwar eine GetCapabilities-Antwort, die Anforderung der einzelnen Layer funktioniert aber nicht)

ETH Lausanne:
http://photpc17.epfl.ch/cgi-bin/wmsogc? Dieser Server läuft nur zu Demonstrationszwecken. Weitere Infos.

Hochschule für Technik Rapperswil:
webgis.hsr.ch/cgi-bin/trzo (Auch dieser Dienst ist momentan nicht funktionstüchtig)

Fürstentum Liechtenstein:

geodaten.llv.li/WMS (Das Angebot unserer Nachbarn ist nicht riesig, aber es funktioniert immerhin!)
Auch wenn mir bei dieser Suche sicher noch einige WMS-Server entgangen sind, muss ich doch festhalten, dass das Angebot an Schweizer WMS-Servern enttäuschend ist. Woran kann das liegen? Am mangelnden Bekanntheitsgrad der Technologie sicher nicht, schliesslich haben sich u.a. bereits die SOGI (SOGI-Bericht Geo-Webdienste) und das Aktionsprogramm e-geo (Anwendungsprofil Geodienste) mit dem Thema befasst. Wahrscheinlich -- ich spekuliere hier bewusst -- herrscht zur Zeit noch eine gewisse Angst oder ein Respekt vor einer angeblich 'unkontrollierten' Datenabgabe via WMS vor. Viele Kantone und Bundesämter bieten grosse Teile ihrer Daten ja bereits im Rahmen ihrer Webmapping-Portale frei an. Es ist daher nicht so, dass die Anbieter ihre Daten überhaupt nicht öffentlich machen wollen. Aber scheinbar ist die Schwelle vom Webmapping-Portal zu einem ergänzenden WMS-Server ziemlich hoch. Eine technologische Schwelle kann es nicht sein, da die meisten der eingesetzten Webmapping-Software (UMN Mapserver, ESRI ArcIMS) problemlos auch WMS-Abfragen bedienen können. Dies ist sehr schade, denn gerade mit WMS wäre es möglich, die Daten verschiedener (angrenzender) Kantone oder auch Gemeinden (oder anderer Anbieter) nebeneinander in einer einzigen Applikation zu betrachten. Gerade dies würde einen erheblichen Mehrwert gegenüber den bisherigen Webmapping-Portalen bedeuten.
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Trotzdem im Stadion

Fortuna war mir nicht hold und hat mir kein Ticket für die Fussball-WM zugelost. Da es kaum eine andere Möglichkeit gibt, an Tickets ranzukommen (zumindest nicht ohne ein Vermögen auszugeben), schaue ich mir die ganze Sache halt aus der Distanz an. Stattdessen habe ich mir einen Platz im grössten Online-Stadion gesichert! Ich sitze in Block D -- Tribüne 11 -- Sitz 201. Es hat dort sogar noch ein paar Plätze frei...
via Telepolis
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Räumliche Informationen der Stadt Biel

Im ersten UNIGIS-Modul ging es in einer Teilaufgabe darum abzuklären, welche räumlichen Informationen meine Wohngemeinde im Internet anbietet. Meine Resultate:

Ich wohne in der Stadt Biel, mit etwas weniger als 50'000 Einwohnern die zehntgrösste Stadt der Schweiz. Zwar ist die Homepage übersichtlich und ansprechend gestaltet, aber das Angebot an räumlichen Informationen, die online verfügbar sind, ist sehr bescheiden. Zum einen wäre da der Liniennetzplan der Verkehrsbetriebe Biel. Dieser Plan liegt als einfacher PDF-Plan vor und kann somit nur ausgedruckt und betrachtet werden. Weitergehende Abfragen sind damit nicht möglich. Zum anderen existiert noch ein elektronischer Stadtplan (ein Produkt der Firma Miplan). Dieser Stadtplan bietet nun doch etwas mehr Funktionalität: z.B. die Suche nach Adressen, Points of Interest und nach Firmen (hier stellt sich die Frage, ob hier alle Firmen erwähnt sind, oder nur diejenigen, die für den Eintrag bezahlt haben). Desweiteren gibt es die üblichen Zoom-Funktionen sowie eine Möglichkeit zum Ausdrucken und Versenden der Karten. Weitere Layer, die für die Öffentlichkeit vielleicht auch interessant wären (z.B. Bauzonen, Baustellen...), sind nicht verfügbar. Dieser Stadtplan ist aber auch schon das höchste der Gefühle in Sachen räumliche Informationen der Stadt Biel, weitere Angebote sind auf der Homepage der Stadt nicht zu finden. Praktisch dasselbe Angebot habe ich aber auch auf der Seite von map.search.ch. Hier allerdings für die ganze Schweiz mit Luftbildern, etlichen interessanten Zusatzfunktionen (integrierte Fahrpläne) und einem um Klassen besseren Interface. Der Bieler Stadtplan in dieser Form ist im Prinzip überflüssig.

In meinen Augen eine eher triste Bilanz. Die Stadt hat zwar mit dem Stadtplan das absolute Minimum erfüllt, lässt aber das enorme Potenzial von Angeboten, die in Richtung WebGIS gehen, aus. Hier würde ich mir in Zukunft eine Verbesserung wünschen.
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