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Neue Horizonte

Nach fast vier Jahren Tätigkeit verlasse ich per Ende August das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und damit die Abteilung Wasser. Die Arbeit dort hat sehr viel Spass gemacht und war rückblickend äusserst lehrreich. Nun ist es aber Zeit für einen Wechsel, der mich ab 1. September in die Verwaltung des Kantons Bern führt, genauer ins Amt für Geoinformation.

Natürlich werde ich diesen persönlichen Blog weiterführen, und es gilt weiterhin, dass alle hier gemachten Aussagen ausschliesslich meine persönliche Meinung darstellen und nicht notwendigerweise mit der meines Arbeitgebers übereinstimmen müssen.
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Hochwasser Bielersee



Auch der Bielersee hat die Schadensgrenze überschritten und ist über die Ufer getreten. In Biel (und Nidau) selbst scheinen sich die Schäden jedoch glücklicherweise in Grenzen zu halten. Ein paar Impressionen von der Lage in Biel und Nidau habe ich auf Flickr deponiert.

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Schmap

Endlich weiss jemand mein fotografisches Talent zu schätzen ;-)

Die Herausgeber des Schmap-Reiseführers von Vancouver sind in Flickr auf ein paar meiner Vancouver-Fotos aus dem Jahr 2003 gestossen. Zwei davon (beide aus der Altstadt von Vancouver a.k.a. Gastown) haben es in die aktuelle Ausgabe geschafft:

http://www.schmap.com/vancouver/introduction_history/p=2803D02/i=2803D02_2.jpg

http://www.schmap.com/vancouver/activities_gastown/p=22435/i=22435_2.jpg
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Basisendpunkt der Landesvermessung in Sugiez

Vor einem guten Jahr habe ich den einen Endpunkt der ersten Basislinie der Schweizer Landesvermessung in Gimmiz besucht. Der andere Endpunkt der Basislinie liegt etwas weiter westlich in der Nähe von Sugiez. Jetzt habe ich es endlich mit dem Velo dorthin geschafft und konnte mir auch diesen Punkt anschauen. Er ist weniger spektakulär als der in Gimmiz, wurde aber letztes Jahr auch renoviert und hergerichtet, so dass er nun auch eine Infotafel hat. Die Bilder dazu sind bei Flickr zu finden.
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Das Wiesel

Letzten Sonntag genoss ich das tolle Frühlingswetter auf dem Velo mit einer Rundfahrt durch das Seeland. Zwischen Studen und Jens sah ich ein kleines weisses Tier über die Strasse in die Büsche huschen. Das machte mich neugierig, hatte ich doch so etwas noch nie gesehen. Also stellte ich mein Velo an den Strassenrand und wartete. Das Tier hatte auf einer Wiese eine kleine Maus gefangen, die es aber leider auf der Flucht vor mir auf dem Feldweg verlor. Ich konnte also davon ausgehen, dass sich das Tier seine Beute irgendwann wieder holen würde. Und so kam es denn auch. Der kleine Racker traute sich aus der Böschung und sichtete zunächst die Lage:

Anschliessend preschte er vor, schnappte sich die tote Maus und zog sich sofort wieder in die Böschung zurück:

Da ich nicht wirklich sicher war, was für ein Tier das gewesen ist, habe ich mich mit einigen Arbeitskollegen, die Biologie studiert haben, beraten und wir sind zum Schluss gekommen, dass es sich wahrscheinlich um ein Wiesel handeln muss. Die Bilder im entsprechenden Wikipedia-Eintrag bestätigen dies auch.

Das arme Tier ist wahrscheinlich auch ein Opfer des Klimawandels, denn mit seinem prächtigen, weissen Winterfell, war es zumindest diesen Winter im Seeland so gut wie nie getarnt. Wahrscheinlich kann es glücklich sein, diesen Winter überlebt zu haben und nicht in den Fängen eines Raubvogels gelandet zu sein.

Fazit: "This made my day!"
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Das Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz

Das Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz (IVS) hat neu auch eine WebMapping-Applikation im Angebot. Das IVS fasst alle Verkehrswege von historischer Bedeutung in einem Inventar zusammen. Was liegt da näher, als dieses Inventar auch via eine WebMapping-Applikation zugänglich zu machen, die im Webauftritt des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) zu finden ist. Die Applikation ist im Layout und im User-Interface den anderen WebMapping-Applikationen des Bundes ähnlich und wird sehr wahrscheinlich auch auf derselben Technologie basieren (Mapserver, Cartoweb). Da mich das Thema historische Verkehrswege interessiert, werde ich in Zukunft sicher ab und zu mal darin rumschmökern. Es ist faszinierend zu sehen, welche alten Verkehrswege noch erhalten sind und wie heutige Verkehrswege immer noch denselben Spuren folgen wie ihre z.T. jahrhundertealten Vorgänger. Ein Blick in das IVS lohnt sich auf jeden Fall.




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Abstimmungskartographie

Wir Schweizer Stimmberechtigten hatten letzten Sonntag über zwei Vorlagen abzustimmen. Die Vorlage über die Kinderzulagen wurde deutlich angenommen, diejenige über das Osthilfegesetzt nur relativ knapp mit 53% Ja-Stimmen. Wie üblich wurden die Resultate in den Medien auch kartographisch umgesetzt. Ich hatte nicht die Zeit, mir alle möglichen Karten anzuschauen, aber eine Karte aus dem Bund ist mir besonders aufgefallen. Die Karte steht im Artikel "Die grosse Einigkeit der Städter" (Der Bund, 27.11.2006, S.3; für 30 Tage als PDF verfügbar). Hier ein Screenshot der Karte:



Nun, ein mit dem Abstimmungsergebnis nicht vertrauter Beobachter könnte aufgrund der vielen roten Flächen durchaus auf die Idee kommen, dass die Nein-Stimmen (rot) ziemlich deutlich in der Mehrheit sind. Wie oben schon erwähnt, war dem aber nicht so. Es ist einfach schade, dass die Aussage dieser an sich interessanten Karte dadurch verfälscht wird, dass die Fläche überbetont wird. Es ist eben sehr heikel, Informationen wie Ja- und Nein-Stimmenanteile anhand von Gemeindeflächen darzustellen. Bei einer Abstimmung hat die Fläche einer Gemeinde keinerlei Bedeutung, sie steht in keinem Zusammenhang mit der Einwohnerzahl. Daher sollte sie auch nicht kartographisch in den Vordergrund gestellt werden. Dies ist natürlich kein neues Phänomen in der Kartographie, es fällt mir halt immer wieder auf. Alternative Darstellungsarten sind z.B. Kuchendiagramme (Anteil Ja/Nein in Kuchenstücken, Grösse des Kuchens proportional zur Einwohnerzahl) oder auch Kartogramme (s. Beispiele zur letzten US-Präsidentenwahl). Die Karte ist -- genau wie der Zeitungsartikel, zu dem sie gehört -- ein Informationsträger und sollte dementsprechend mit der gleichen Sorgfalt entworfen werden.
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Ptolemaios' Handbuch der Geographie

Die Ptolemaios-Forschungsstelle der Universität Bern hat eine vollständig überarbeitete und nun zweisprachige Edition von Ptolemaios' "Handbuch der Geographie" herausgegeben. Ich habe das Buch zwar noch nicht gesehen, aber die Beschreibung auf der Homepage der Forschungsstelle sowie der Artikel im Bund von letzter Woche haben mich als Kartographie-Fan doch sehr "gluschtig" gemacht. Da zur Zeit zum selben Thema auch noch eine Ausstellung an der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern (STUB) läuft (allerdings nur noch bis 14. Oktober) werde ich mir diese mal zu Gemüte führen und mir dort - falls das möglich ist - das Buch genauer anschauen. Zudem ist ja bald Weihnachten...
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Basisendpunkt der Schweizer Landesvermessung in Gimmiz

Ende Mai wurde in Gimmiz im Seeland das Vermessungsdenkmal "Basis im Grossem Moos" eröffnet. An dieser Stelle beginnt eine 13km lange Strecke bis nach Sugiez, die bis 1890 als Basis der Schweizer Landesvermessung diente. Sie wurde ab 1791 dreimal nach so präzise wie möglich vermessen und diente als Ausgangspunkt für die gesamte Schweizer Landesvermessung. Da dieser Basisendpunkt seit 1890 nicht mehr gebraucht wurde, geriet er etwas in Vergessenheit und verschwand im Ackerboden, bis er nun auf Initiative des Berner Heimatschutzes wieder ausgegraben, restauriert und zugänglich gemacht wurde. Vor ca. zwei Wochen bin ich nun mit dem Velo an diese Stelle geradelt, die mir vorher nicht bekannt war. Das Denkmal besteht nebem dem eigentlichen Basisendpunkt (einem Kalkpfeiler) aus einem verkleinerten Signal und einer Informationstafel, auf der alles Wissenswerte notiert ist. Alles in allem nicht besonders spektakulär, aber für jemanden wie ich, der an solchen Themen interessiert ist, allemal einen Besuch wert. Natürlich habe ich auch ein paar Fotos gemacht, die sind bei Flickr zu besichtigen. Weitere Infos zu dem Denkmal stehen in einem Flyer. Mal sehen, ob ich's diesen Sommer noch bis ans andere Ende dar Basislinie in Sugiez schaffe...
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Kühlschrank



Die Ferien nahen, der Kühlschrank leert sich, Umbrien kann kommen!
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